Pädagogik
und Alltag

Konzeption
Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht die Familiengruppe – Kinder unterschiedlichen Alters (2 bis 6 Jahre) werden gemeinsam in einer Gruppe betreut. Jedes Kind ist bei uns eine unverwechselbare Persönlichkeit, ein einzigartiges Individuum und zugleich Teil einer lebendigen Gemeinschaft. Nach dem Motto „Ich bin ich, Du bist Du und wir gehören zusammen“ lernen die Kinder, Beziehungen einzugehen, Rücksicht auf andere zu nehmen und ihre eigenen Bedürfnisse zu entfalten. Die Großen helfen den Kleinen, die Kleinen lernen von den Großen. So fördern wir ein wertschätzendes Miteinander, in dem sich jedes Kind angenommen und geborgen fühlt.
Als evangelische Kindertagesstätte orientieren wir uns am christlichen Menschenbild. In kindgerechten Geschichten vermitteln wir Werte wie Toleranz, gegenseitigen Respekt, Achtung vor dem Leben, Selbstannahme, Verzeihen sowie ein friedliches und fröhliches Miteinander. Regelmäßig feiern wir gemeinsam mit dem pädagogischen Team Andachten, bei denen die Kinder selbst tätig werden – mit der Gestaltung von Kulissen, der Aufführung kleiner Rollenspiele und Lieder.
Unsere Kindertagesstätte wird sowohl von Kindern besucht, deren Eltern einer Kirchgemeinde angehören als auch konfessionsungebunden sind. Was uns verbindet, ist das Interesse an unserem christlichen Profil und unserem religionspädagogischen Angebot. Gemeinsam gestalten wir einen Ort, an dem Kinder wachsen und sich entfalten können.
Unser Kindergarten hat ein evangelisches Profil, das Kindern Orientierung gibt und zugleich offen und respektvoll gegenüber anderen Weltanschauungen ist.
Religionspädagogik
Wir vermitteln christliche Werte wie Nächstenliebe, Achtung, Gemeinschaft und Verantwortung im täglichen Miteinander.
Kleine Andachten im Kindergarten, Tischgebete sowie das Kennenlernen christlicher Feste und ihrer Bedeutung gehören selbstverständlich dazu. Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir Familiengottesdienste wie: das Gemeindefest im Sommer, Erntedank und Martinstag im Herbst, und das Krippenspiel in der Adventszeit. Diese Feste sind Begegnungsmomente, bei denen Familien, Kinder und Gemeinde zusammenkommen


Vorschule
Im letzten Kindergartenjahr entdecken unsere „Großen“ einmal in der Woche das Zahlenland. Spielerisch lernen sie die Zahlen von 1 bis 10 kennen und erfahren, welche Bedeutung Zahlen, Formen und Muster im Alltag haben. Fantasievolle Figuren wie der Kobold Kuddelmuddel und die Fee Vergissmeinnicht begleiten die Kinder dabei und machen Lernen lebendig und spannend.
Neben Zahlen erforschen die Kinder Farben, Musik, Märchen und Naturphänomene. Beim Experimentieren, Knobeln, Malen und gemeinsamen Problemlösen werden Neugier und Selbstvertrauen gestärkt.
Besondere Höhepunkte sind ein gemeinsamer Ausflug, das Abschlussfest mit Übernachtung im Kindergarten sowie eine Nachtwanderung mit Besuch beim Waldschrat.
So wird das letzte Kindergartenjahr zu einer wertvollen, erlebnisreichen und stärkenden Zeit auf dem Weg in die Schule.
Eingewöhnung
Die Eingewöhnung in unserer Einrichtung erfolgt behutsam und immer im individuellen Tempo des Kindes. In einem ersten Schritt besucht ihr Kind den Kindergarten am Nachmittag gemeinsam mit seinen Bezugspersonen und hat so die Möglichkeit, die neue Umgebung spielerisch zu entdecken.
Erst im zweiten Teil der Eingewöhnung verbringt das Kind erste Zeiten ohne seine Bezugspersonen – zunächst nur für wenige Stunden. Dabei wird es auch von älteren Patenkindern unterstützt, die den Einstieg erleichtern und Orientierung geben.
Während des gesamten Prozesses achten wir aufmerksam auf die Signale, Bedürfnisse und Gefühle des Kindes. So kann Vertrauen wachsen und ein sicherer Start in den Kindergartenalltag gelingen.
